Deutschlandreise 2026 – Tag 5 Sächsische Schweiz

Donnerstag, 11. Juni 2026. Nach der Weißeritztalbahn und der Dresdner Altstadt führte uns der fünfte Reisetag in die Sächsische Schweiz. Historische Verkehrsmittel begleiteten uns auch diesmal: Mit dem Raddampfer „Stadt Wehlen“ fuhren wir auf der Elbe nach Pirna, später brachte uns die Kirnitzschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall. Dazwischen lag ein Besuch der Bastei – mit weiten Ausblicken und einem eindrucksvollen Wetterwechsel.

Unsere Reiseroute am fünften Tag

Dresden → Pirna → Bastei → Bad Schandau → Lichtenhainer Wasserfall → Dresden. Vom Hotel zur Schiffsanlegestelle gingen wir zu Fuß. Von Dresden nach Pirna fuhren wir mit dem Raddampfer „Stadt Wehlen“. Der Reisebus brachte uns anschließend zur Bastei und nach Bad Schandau. Von dort ging es mit der historischen Kirnitzschtalbahn zum Lichtenhainer Wasserfall; die Rückfahrt nach Dresden legten wir mit dem Bus zurück.

Schematische Reiseroute Tag 5: Dresden, Pirna, Bastei, Bad Schandau, Lichtenhainer Wasserfall und zurück nach Dresden
Unsere Reiseroute am 11. Juni 2026 – schematische Darstellung.

Vom Hotel zu Fuß an die Elbe

Vom Hotel in Dresden machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Schiffsanlegestelle. Nachdem wir die Altstadt am Vortag bei einem Rundgang kennengelernt hatten, stand nun ein Perspektivwechsel bevor: Diesmal wollten wir Dresden und seine Umgebung vom Wasser aus erleben.

Wetter in Dresden: Ein frischer Start an der Elbe

Bereits zum Auftakt unseres Ausflugs zeigte sich Dresden stark bewölkt. Unser Wetterupdate vom 11. Juni nennt am Vormittag eine Temperatur von 14 °C. Dichte Wolkenfelder bestimmten den Himmel, die Sonne zeigte sich nur selten. In der Umgebung waren bereits einzelne Regenschauer unterwegs. Das gedämpfte Licht über dem Fluss und den Elbbrücken gab unserem Weg zur Schiffsanlegestelle eine kühle, graue Wetterstimmung.

Mit der „Stadt Wehlen“ von Dresden nach Pirna

Schon das Schiff selbst war ein besonderer Teil des Ausflugs. Die 1879 gebaute „Stadt Wehlen“ ist der älteste Schaufelraddampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt. Die historische Dampfmaschine kann an Bord besichtigt werden – eine passende Fortsetzung unserer bisherigen Dampfbahnerlebnisse.

Unser Video widmet sich neben der Fahrt auch dieser Technik. Das Zusammenspiel der beweglichen Maschinenteile macht anschaulich, wie viel lebendige Verkehrsgeschichte in einem solchen Schiff steckt.

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Entlang der Strecke wechselten repräsentative Gebäude, grüne Ufer und Spuren der Industriegeschichte einander ab. Zu den Motiven unserer Fotoimpressionen gehören die Elbschlösser, der Dresdner Fernsehturm und die Weinberge bei Pillnitz. Mit Schloss Pillnitz folgte ein weiterer markanter Blickfang direkt am Fluss.

Über der Elbe lag ein stark bewölkter Himmel. Die dunkleren Wolkenpartien und das gedämpfte Licht verliehen der Fahrt eine besondere Stimmung. Gerade vor den grünen Ufern und historischen Fassaden entstanden dadurch reizvolle Kontraste.

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Ein kräftiger Regenschauer während der Elbfahrt

Während unserer Schifffahrt blieb es nicht bei dunklen Wolken: Ein kräftiger Regenschauer erreichte die Elbe. Der Regen fiel zeitweise dicht und schränkte den Blick auf die Uferlandschaft deutlich ein. Unzählige Regentropfen zeichneten sich auf der Wasseroberfläche ab. Unser Wetterupdate nennt zu diesem Zeitpunkt rund 15 °C. Damit bekam die Fahrt mit dem historischen Raddampfer auch eine ausgesprochen nasse Seite.

In Pirna wechselten wir vom Schiff in den Reisebus. Unser nächstes Ziel lag hoch über dem Elbtal: die Bastei.

Von Pirna zur Bastei – Felsen und Wolken über dem Elbtal

An der Bastei öffnete sich der Blick über die Elbe, bewaldete Hänge und die markanten Sandsteinfelsen. Nach der Fahrt auf dem Fluss betrachteten wir dieselbe Landschaft nun von weit oben.

Die Aufnahmen zeigen die Elbe zwischen grünen Ufern und steilen Felsen. Darüber stehen ausgeprägte Quellwolken, zwischen denen auch blaue Himmelsflächen sichtbar sind. Zwischen den Sandsteintürmen und der Basteibrücke boten sich immer wieder neue Blickwinkel. Die wechselnde Beleuchtung ließ einzelne Landschaftsteile hervortreten, während andere unter den Wolkenschatten dunkler wirkten.

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Wetterwechsel an der Bastei: Zwischen Auflockerungen und Gewitterregen

Unser zusätzliches Wetterupdate dokumentiert auch eine deutlich rauere Phase: Es berichtet von einem kräftigen Gewitter mit zeitweise starkem Regen. Die Aufnahmen zeigen einen regennassen Platz und Wasser, das von einem Dach herabströmt. Für Lohmen bei der Bastei nennt das Update nur 12 °C. So standen die offenen Landschaftsbilder und sonnigen Auflockerungen im deutlichen Kontrast zur nassen Wetterstimmung während des Gewitters.

Weiter nach Bad Schandau

Nach dem Besuch der Bastei brachte uns der Bus nach Bad Schandau. Hier wartete mit der Kirnitzschtalbahn das nächste historische Verkehrsmittel auf uns. Diesmal ging es elektrisch weiter: mit einer traditionsreichen Straßenbahn durch das Tal der Kirnitzsch bis zum Lichtenhainer Wasserfall.

Mit der Kirnitzschtalbahn durch Sommerregen und Felsenlandschaft

Schon der gelbe historische Wagen mit seinem Stromabnehmer und den klassischen Wagenfenstern passte zu dieser Fahrt durch die Sächsische Schweiz. Die Kirnitzschtalbahn verbindet seit 1898 Bad Schandau mit dem Lichtenhainer Wasserfall.

Unterwegs zeigte sich das Wetter erneut wechselhaft. Ein kräftiger Regenschauer zog durch das Tal. Regentropfen liefen an den Fenstern herunter, und die Felsen verschwanden zeitweise hinter einem grauen Regenschleier. Im Wagen saßen wir geschützt, während draußen der Regen die Landschaft prägte. Später ließ der Schauer nach und gab den Blick auf das satte Grün des Kirnitzschtals wieder frei.

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Am Lichtenhainer Wasserfall

An der Endhaltestelle erreichten wir den Lichtenhainer Wasserfall. Auch hier gehörte ein kräftiger Regenschauer zur Ankunft. Die Aufnahmen zeigen Wasser, das über mehrere Felsstufen hinabfließt. Dunkle, feuchte Felsflächen, leuchtend grüne Moose und Farne prägen die unmittelbare Umgebung. Die Wassermenge des Wasserfalls wird auch durch eine Stauanlage beeinflusst.

Regen, nasse Schienen und die historischen Straßenbahnwagen gaben dem Aufenthalt eine besondere Atmosphäre. Nach den weiten Ausblicken von der Bastei bildete diese kleine, geschützte Felsenwelt einen ganz anderen Abschluss unseres Ausflugs.

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Mit dem Bus zurück nach Dresden

Vom Lichtenhainer Wasserfall ging es mit dem Reisebus zurück nach Dresden. Hinter uns lag ein Tag, an dem sich Verkehrsgeschichte, Landschaft und Wetter immer wieder neu miteinander verbunden hatten.

Genussvoller Tagesausklang in Dresden

Zurück in Dresden ließen wir den erlebnisreichen Tag bei einem feinen Abendessen ausklingen. Auf den Tisch kamen Beef Ribs, serviert mit einer dunklen Sauce und reichlich frischem Schnittlauch. Ein orangefarbenes Püree, knusprige Gemüsechips und grüne Kräuterakzente machten den Teller auch optisch zu einem Genuss.

Nach der Schifffahrt, den Ausblicken von der Bastei und unserer Fahrt durch das Kirnitzschtal war das gemeinsame Essen ein gemütlicher Abschluss dieses abwechslungsreichen Reisetages.

Beef Ribs mit dunkler Sauce, Schnittlauch, orangefarbenem Püree und Gemüsechips
Beef Ribs zum Tagesausklang in Dresden am 11. Juni 2026.

Fazit: Historische Technik und eine Landschaft im Wetterwechsel

Der fünfte Reisetag führte uns vom Raddampfer auf der Elbe über die Aussichtspunkte der Bastei bis zur historischen Straßenbahn im Kirnitzschtal. Besonders in Erinnerung bleiben die unterschiedlichen Perspektiven: Dresden und die Elbufer vom Schiff aus, das weite Tal von der Bastei und schließlich die feuchten Felsen und Wälder rund um den Lichtenhainer Wasserfall. Wolken, sonnige Auflockerungen und kräftige Regenschauer gaben jeder Etappe ihre eigene Stimmung.

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