Mittwoch, 10. Juni 2026. Nach zwei erlebnisreichen Tagen im Harz ging unsere Deutschlandreise weiter nach Sachsen. Vom Hotel in Wernigerode führte uns die Fahrt über Halle (Saale) und Leipzig nach Freital-Hainsberg. Dort wartete mit der Weißeritztalbahn bereits das nächste Dampfbahnerlebnis, bevor wir am Nachmittag die Dresdner Altstadt erkundeten.
Unsere Reiseroute am vierten Tag
Wernigerode → Halle (Saale) → Leipzig → Freital-Hainsberg → Dippoldiswalde → Dresden. Die ersten drei Abschnitte und die Weiterfahrt nach Dresden legten wir mit dem Reisebus zurück; zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde waren wir mit der historischen Schmalspurbahn unterwegs.

Abschied von Wernigerode – unterwegs durch Mitteldeutschland
Nach unserer Fahrt mit der Brockenbahn am Vortag hieß es Abschied nehmen von Wernigerode. Die Landschaft des Harzes lag hinter uns, und mit dem Reisebus ging es über Halle an der Saale und Leipzig weiter in Richtung Dresden. Unterwegs bot sich Gelegenheit, die Eindrücke der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren zu lassen.
Instagram: Auf der Fahrt nach Dresden
Instagram-Beitrag ansehen
Facebook: Weitere Eindrücke von unterwegs
Mit Volldampf durch das Weißeritztal – von Freital nach Dippoldiswalde
In Freital-Hainsberg wartete bei Temperaturen um 19 °C das nächste Eisenbahnabenteuer auf uns. Nach der Fahrt auf den Brocken am Vortag stand diesmal die historische Weißeritztalbahn auf dem Programm.
Die traditionsreiche Schmalspurbahn wurde bereits 1882 eröffnet und gehört zu den ältesten noch betriebenen öffentlichen Schmalspurbahnen Deutschlands. Auf nur 750 Millimetern Spurweite führt sie durch das Tal der Roten Weißeritz ins Osterzgebirge. Wir fuhren von Freital-Hainsberg bis nach Dippoldiswalde.
Besonders reizvoll ist der Verlauf der Strecke: In Richtung Rabenau wird das Tal enger, die Bahn folgt zahlreichen Kurven zwischen bewaldeten Hängen und überquert kleinere Brücken. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Rabenauer Grund, in dem sich die Schmalspurbahn durch ein enges, stellenweise felsiges Tal entlang der Roten Weißeritz schlängelt.
Weiter geht es über Spechtritz und Seifersdorf in Richtung Malter. Hier wird die Landschaft allmählich offener; die Strecke führt in die Nähe der Talsperre Malter, ehe Dippoldiswalde erreicht wird. Der Rhythmus des Zuges, die historische Eisenbahntechnik und die abwechslungsreiche Landschaft machen diese Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
Video: Unsere Fahrt mit der Weißeritztalbahn
Die bewegten Bilder vermitteln einen Eindruck von der Fahrt durch das Weißeritztal und ergänzen die Erinnerungen an dieses Eisenbahnerlebnis.
Von Dippoldiswalde weiter nach Dresden
Nach unserer Ankunft in Dippoldiswalde wechselten wir wieder in den Reisebus. Unser nächstes Ziel war Dresden, die sächsische Landeshauptstadt an der Elbe. Nach den Landschaften des Osterzgebirges erwarteten uns nun historische Plätze, prachtvolle Fassaden und weltbekannte Sehenswürdigkeiten.
Ein Spaziergang durch die historische Dresdner Altstadt
Am Nachmittag erkundeten wir die Dresdner Altstadt. Auch wenn sich der Himmel überwiegend grau und wolkenverhangen präsentierte, zeigte sich die Stadt von ihrer eindrucksvollen Seite. Besonders faszinierend war die Dichte an historischen Bauwerken, die sich bei einem Spaziergang entdecken lassen.
Der Dresdner Zwinger
Zu den Höhepunkten gehörte der Dresdner Zwinger, eines der bedeutendsten Bauwerke des Barocks in Deutschland. Seine weitläufigen Innenhöfe, kunstvollen Bogengalerien und Springbrunnen boten zahlreiche Fotomotive. Immer wieder fiel der Blick auf das prächtige Kronentor mit seiner vergoldeten Krone und die reich verzierten Pavillons.
Die Frauenkirche am Neumarkt
Ein weiterer Höhepunkt war die Frauenkirche. Ihre gewaltige Kuppel prägt das Stadtbild, doch auch das Innere war beeindruckend: Der helle Kirchenraum mit seinen Emporen und dem prachtvollen Barockaltar vermittelte einen besonderen Eindruck von diesem wiederaufgebauten Gotteshaus. Seit ihrer Wiedereröffnung 2005 ist die Frauenkirche ein Symbol für Wiederaufbau und Versöhnung.
Semperoper, Hofkirche und Residenzschloss
Beim weiteren Rundgang begegneten uns die imposante Katholische Hofkirche, das Dresdner Residenzschloss und die weltbekannte Semperoper am Theaterplatz. Dort fiel auch das Reiterdenkmal von König Johann von Sachsen ins Auge. Die prachtvollen Fassaden rund um den Platz erinnern an Dresdens Geschichte als königliche Residenzstadt.
Neumarkt, Altmarkt und Kreuzkirche
Auch die historischen Plätze und Straßenzüge mit ihren restaurierten Fassaden machten den Rundgang zu einem Erlebnis. Der Neumarkt mit seiner barocken Architektur, der weitläufige Altmarkt und die Kreuzkirche zeigten weitere Facetten der Stadt. Gerade das Zusammenspiel von historischen Gebäuden und modernem Stadtleben verleiht der Dresdner Altstadt ihren besonderen Charakter.
Instagram-Reel: Unser Dresdner Altstadtrundgang
Im Video haben wir unter anderem den Zwinger mit seinen Wasserspielen, die Frauenkirche von innen, die Semperoper und weitere Eindrücke aus der historischen Innenstadt festgehalten.
Instagram-Beitrag ansehen
Tagesausklang im NH Collection Hotel
Nach unserem Rundgang ging es zum NH Collection Hotel in Dresden, wo wir übernachteten. Damit endete ein weiterer abwechslungsreicher Reisetag zwischen Dampfbahnromantik und barocker Architektur.
Fazit: Dampfbahnromantik und barocke Pracht
Unser vierter Reisetag verband zwei sehr unterschiedliche Erlebnisse: die nostalgische Fahrt mit der Weißeritztalbahn durch das Osterzgebirge und den Spaziergang durch die geschichtsträchtige Dresdner Altstadt. Nach den Eisenbahnerlebnissen im Harz war die Weißeritztalbahn ein weiterer Höhepunkt unserer Reise. Dresden wiederum beeindruckte mit seiner außergewöhnlichen Fülle historischer Sehenswürdigkeiten.
Fortsetzung folgt: Auch am nächsten Tag warteten weitere Erlebnisse in Sachsen auf uns.
Zur Übersicht der Deutschlandreise 2026 · ← Tag 3 · Tag 5 →