Freitag, 17. Juli bis Donnerstag, 23. Juli 2026
Nach einer langen hochsommerlichen und teils heißen Wetterphase zeichnet sich nun ein markanter Wetterumschwung ab. Verantwortlich dafür ist eine kräftige Kaltfront, die auf der Vorderseite eines Tiefs über Nordeuropa sehr warme und feuchte Luft aus dem Alpenraum verdrängt. Gleichzeitig baut sich über dem Atlantik und Westeuropa ein kräftiges Hoch auf, wodurch kühlere Atlantikluft nach Mitteleuropa gelenkt wird. Die Hitzewelle geht damit vorerst zu Ende und macht einer deutlich wechselhafteren West- bis Nordwestlage Platz.

Freitag: Kräftige Kaltfront mit Unwetterpotenzial
Der Freitag beginnt vielerorts noch freundlich und bereits sehr warm. Schon am Vormittag können jedoch erste Schauer oder Gewitter auftreten. Tagsüber steigen die Temperaturen nochmals auf 30 bis 32 °C, ehe sich die Atmosphäre zunehmend destabilisiert.
Ab dem späten Nachmittag und besonders am Abend steigt das Risiko für kräftige Gewitter deutlich an. Dabei sind lokal Starkregen, Sturmböen und auch kleiner Hagel möglich. Je nach Zugbahn können innerhalb kurzer Zeit größere Regenmengen fallen.
Temperatur: 20 bis 32 °C
Sonnenschein: etwa 6 bis 14 Stunden (je nach Gewitterentwicklung)
Niederschlag: im Mittel rund 10 mm, lokal sind jedoch 0 bis über 20 mm möglich.
Samstag: Wechselhaft, aber etwas kühler
Die Kaltfront ist zwar durchgezogen, die Atmosphäre bleibt jedoch labil. Neben sonnigen Phasen bilden sich im Tagesverlauf erneut Schauer und Gewitter.
Mit Höchstwerten um 29 °C ist es zwar weiterhin sommerlich, die große Hitze ist aber vorbei.
Temperatur: 17 bis 29 °C
Sonnenschein: 5 bis 12 Stunden
Niederschlag: etwa 3 bis 18 mm, regional auch darüber.
Sonntag: Angenehm warm und weiterhin schaueranfällig
Am Sonntag setzt sich die gemäßigte Sommerluft fort. Die Temperaturen erreichen meist nur noch 24 bis 26 °C. Sonnige Abschnitte wechseln mit Quellwolken, am Nachmittag und Abend entstehen erneut einzelne Schauer oder Gewitter.
Temperatur: 16 bis 25 °C
Sonnenschein: 4 bis 14 Stunden
Niederschlag: durchschnittlich 3 bis 19 mm, örtlich auch deutlich weniger.
Montag bis Donnerstag: Sommer ja – Hitze nein
Zu Beginn der neuen Woche bleibt die Westwetterlage bestehen. Immer wieder ziehen schwache Störungen durch, dazwischen gibt es aber auch längere sonnige Abschnitte. Die Temperaturen pendeln sich auf einem für die zweite Julihälfte angenehmen Niveau ein.
- Montag: 23 bis 24 °C, zeitweise Schauer.
- Dienstag: etwa 21 °C, eher wechselhaft.
- Mittwoch: freundlicher und meist trocken bei rund 22 °C.
- Donnerstag: wieder etwas wärmer mit etwa 23 °C und nur geringem Schauer- oder Gewitterrisiko.
Die Nächte werden mit 11 bis 16 °C wieder deutlich frischer und sorgen für eine spürbare Erholung nach den zuletzt tropischen Nächten.
Auch die Sonnenscheindauer nimmt nach dem unbeständigen Wochenende wieder zu. Ab Mittwoch sind vielfach 8 bis 10 Sonnenstunden möglich. Gleichzeitig geht die Niederschlagswahrscheinlichkeit deutlich zurück.
Trend
Nach aktuellem Stand bleibt die große Sommerhitze zunächst auf Tauchstation. Statt Temperaturen über 30 Grad erwartet uns für einige Tage angenehm warmes Sommerwetter mit Höchstwerten zwischen 21 und 27 °C. Erst gegen Ende der kommenden Woche könnten die Temperaturen langsam wieder ansteigen.
Ob sich anschließend erneut eine stabile Hochdrucklage oder sogar die nächste Hitzewelle entwickelt, ist derzeit noch offen. Bis dahin dominiert zunächst ein deutlich gemäßigter und zeitweise wechselhafter Sommercharakter.