Von Villach entlang der Drau nach St. Niklas
Kirchtag, Faaker See und Hochsommerwetter: Am Sonntag, 12. Juli 2026, führte meine Radtour von Villach zunächst entlang der Drau nach St. Niklas und nach einem längeren Zwischenstopp weiter zum Faaker See. Über Faak und Finkenstein ging es schließlich zurück nach Villach – 31,7 abwechslungsreiche Kilometer bei Temperaturen von mehr als 30 Grad.
Los ging es in Villach. Der erste Abschnitt führte hinaus aus der Stadt und entlang der Drau in östliche Richtung. Die Tourkarte und auch der animierte 3D-Flug im Komoot-Video zeigen schön, wie sich die Route zunächst weitgehend im Talboden bewegt.
Das Wetter hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich gebessert. Der Sonntag war in Villach zunächst noch dunstig, feucht und teilweise bewölkt gestartet. Im Laufe des Vormittags setzte sich die Sonne jedoch immer besser durch – und aus dem etwas verhaltenen Beginn entwickelte sich ein richtiger Hochsommertag.
Das erste größere Ziel war St. Niklas, wo an diesem Sonntag der St. Niklas Kirchtag stattfand.
Zwischenstopp beim St. Niklas Kirchtag
Ein Kirchtag lässt sich natürlich hervorragend mit einer Radtour verbinden. Auf der Festwiese war bei strahlendem Sonnenschein einiges los. Festzelte und Sitzgelegenheiten, eine große Hüpfburg für die Kinder und auch die Feuerwehr gehörten zum Bild.


Die Wetterstation Villach-Lind zeigte um 12:43 Uhr bereits 26,8 °C. Dazu kamen 64 Prozent Luftfeuchtigkeit und ein Taupunkt von 19,4 °C – entsprechend sommerlich fühlte es sich an. Mit rund 962 W/m² Solarstrahlung hatte auch die Julisonne ordentlich Kraft.
Nach der Pause in St. Niklas ging es wieder aufs Rad. Und der landschaftlich vielleicht schönste Teil der Runde lag noch vor mir.
Weiter zum Faaker See
Die Strecke führte nun südwärts in Richtung Faaker See. Dabei musste auch der markanteste Anstieg der Tour bewältigt werden. Insgesamt kamen auf der gesamten Runde zwar nur rund 190 Höhenmeter zusammen, der höchste Punkt lag aber immerhin auf etwa 570 Metern.
Danach öffnete sich wieder der Blick auf eine der schönsten Sommerlandschaften rund um Villach.
Am Faaker See angekommen, präsentierte sich der See bei Sonnenschein in seinen charakteristischen Blau- und Türkistönen. Über den umliegenden Bergen standen inzwischen einige Quellwolken. Sie blieben an diesem Tag jedoch harmlos.
Gerade die Bilder vom See vermitteln sehr gut, warum diese Runde im Sommer so reizvoll ist: Wasser, Berge und der weite Blick Richtung Karawanken – und das alles nur wenige Kilometer von Villach entfernt.
Über Faak und Finkenstein zurück nach Villach
Vom Faaker See führte die Runde weiter über Faak am See und Finkenstein. Danach ging es über Gödersdorf und Müllnern wieder zurück in Richtung Villach.
Unterwegs boten sich immer wieder weite Blicke über das Villacher Becken. Die sommerlichen Quellwolken wurden zwar zeitweise etwas mächtiger, ein Gewitter entwickelte sich im Raum Villach und Faaker See während der Tour aber nicht.
Damit konnte die komplette Runde trocken beendet werden.
Die Radtour in Zahlen
31,7 Kilometer standen am Ende auf dem Tacho. Die reine Bewegungszeit betrug 1:40:19 Stunden, woraus sich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 19 km/h ergibt. Dazu kamen 190 Höhenmeter im Anstieg und 210 Meter im Abstieg. Der höchste Punkt lag bei 570 Metern, der tiefste bei etwa 480 Metern. Als Spitzengeschwindigkeit wurden 36,9 km/h aufgezeichnet.
Ein Hitzetag zum Abschluss
Während der Radtour wurde es immer wärmer. In Villach-Lind erreichte die Temperatur schließlich 30,9 °C – damit wurde die meteorologische Grenze für einen Hitzetag überschritten. Das Tagesminimum hatte bei 15,8 °C gelegen.
Trotz der Wärme blieb die Luft am Nachmittag vergleichsweise angenehm und die Luftfeuchtigkeit sank zeitweise auf rund 39 Prozent. Der Wind spielte mit einer stärksten Böe von 28,3 km/h ebenfalls keine große Rolle.
Und vor allem: Es blieb trocken. Die Wetterstation Villach-Lind registrierte an diesem Sonntag 0,0 mm Niederschlag. Die Quellwolken über den Bergen sorgten zwar für eine schöne hochsommerliche Kulisse, Gewitter blieben jedoch aus.
So wurde aus dem 12. Juli eine besonders gelungene Kombination: mit dem Rad von Villach zum St. Niklas Kirchtag, anschließend weiter zum Faaker See und über Finkenstein wieder zurück – 31,7 Kilometer zwischen Kirchtagsstimmung, Kärntner Seenlandschaft und echtem Hochsommerwetter.