13. Juli 2026 | Villach – Kühnsdorf – Klopeiner See – Kühnsdorf – Villach
Manchmal braucht es gar keine große Reise, um echtes Urlaubsgefühl aufkommen zu lassen. Der 13. Juli 2026 war dafür ein ziemlich gutes Beispiel: Fahrräder mit in die S-Bahn, von Villach Richtung Unterkärnten und anschließend auf zwei Rädern zum Klopeiner See. Bei strahlendem Sonnenschein, hochsommerlichen Temperaturen und diesem unverwechselbaren Türkisblau des Sees fühlte sich der Tagesausflug tatsächlich ein wenig wie Urlaub an.
Entspannt mit der S-Bahn von Villach nach Kühnsdorf
Der große Vorteil dieser Tour: Die längere Anreise ließ sich bequem mit der Bahn erledigen. Von Villach Hauptbahnhof ging es samt Fahrrädern mit der S-Bahn nach Kühnsdorf-Klopeiner See. Damit beginnt die eigentliche Radtour bereits mitten in Südkärnten. Kein Autoverkehr auf der Anreise, keine Parkplatzsuche am See, nach dem Aussteigen heißt es lediglich: Fahrräder aus dem Zug und los. Gerade für solche Tagesausflüge ist die Kombination aus Bahn und Fahrrad eine interessante Möglichkeit, den eigenen Aktionsradius deutlich zu erweitern.
Von Kühnsdorf hinunter zum Klopeiner See
Vom Bahnhof Kühnsdorf führt die Strecke zunächst über Wasserhofen und Unterburg in Richtung See. Dabei geht es überwiegend leicht bergab – und schon nach wenigen Kilometern taucht schließlich das Blau des Klopeiner Sees auf. Unsere aufgezeichnete Strecke vom See zurück nach Kühnsdorf zeigt sehr gut, wie überschaubar die Verbindung ist: 6,99 Kilometer bei lediglich 20 Höhenmetern Anstieg und 30 Höhenmetern Abstieg. Der höchste Punkt lag bei rund 460 Metern, der niedrigste bei etwa 440 Metern. Für die knapp sieben Kilometer wurden 22 Minuten Bewegungszeit aufgezeichnet, bei einem Schnitt von 19,5 km/h und einer maximalen Geschwindigkeit von 24,6 km/h. Eine ausgesprochen gemütliche Verbindung also, bei der die An- und Abreise mit dem Zug hervorragend mit dem Rad kombiniert werden kann.
Sommer, Sonne und dieses unglaubliche Blau
Am Klopeiner See angekommen, war schnell klar: Für diesen Ausflug hatten wir uns einen nahezu perfekten Sommertag ausgesucht. Schon vom erhöhten Blick auf den See zeigte sich ein beeindruckendes Farbenspiel. In der Mitte tiefblau, entlang der flacheren Uferbereiche teilweise kräftig türkis, dazu die grünen bewaldeten Hügel und dahinter die Kärntner Bergwelt. Vom Boden aus setzte sich dieses Bild fort: volle Badestege, Sonnenschirme, Menschen im Wasser und ein nahezu wolkenloser Himmel. Nur über den Bergen entwickelten sich im Tagesverlauf einige kleine Quellwolken. Die Fahrräder konnten an diesem Tag also durchaus eine Weile Pause machen. 😉 Statt Kilometer zu sammeln, stand am Klopeiner See eindeutig Sommer genießen auf dem Programm.
Ein echter Hochsommertag
Auch meteorologisch passte der 13. Juli hervorragend zu den Bildern. In Kärnten herrschte hochsommerliches Wetter mit Temperaturen um bzw. über 30 °C. An meiner Wetterstation in Villach-Lind stieg die Temperatur an diesem Tag sogar auf 32,4 °C. Niederschlag fiel dort keiner. Am Klopeiner See sorgten die intensive Julisonne und die hohen Temperaturen für klassisches Badewetter. Die Aufnahmen zeigen dabei eindrucksvoll, wie stabil das Wetter während unseres Aufenthalts war: viel blauer Himmel, hervorragende Sicht und nur wenige harmlose Wolken. Gerade an einem solchen Tag spielt der Klopeiner See natürlich einen seiner größten Trümpfe aus: Das warme Wasser macht ihn zu einem der klassischen Badeseen Kärntens – und vom Fahrrad direkt ins Wasser zu wechseln, hat durchaus seinen Reiz.
Rund um den See
Natürlich blieb es nicht nur bei einem Platz am Ufer. Mit dem Rad lässt sich der Klopeiner See wunderbar aus verschiedenen Perspektiven entdecken. Besonders schön sind die Abschnitte unmittelbar am Wasser. Immer wieder öffnen sich zwischen Bäumen und Badeanlagen neue Blicke über den See. Mal dominieren die bewaldeten Hügel, mal die Bergkulisse im Hintergrund und mal die zahlreichen Stege, die weit ins Wasser hinausragen.
Einer der schönsten Eindrücke dieses Tages entstand aber aus der Luft. Der Drohnenflug zeigt den Klopeiner See fast in seiner gesamten Ausdehnung. Erst aus dieser Perspektive wird richtig deutlich, wie stark sich die Farben unterscheiden: dunkles Blau über dem tieferen Wasser und leuchtendes Türkis entlang der Uferzonen. Bei Sonnenschein und fast wolkenlosem Himmel entstanden so Aufnahmen, die den Charakter dieses Sommertages wahrscheinlich besser wiedergeben als jede Beschreibung.
Zurück nach Kühnsdorf – und mit der Bahn nach Villach
Irgendwann geht allerdings auch der schönste Badetag zu Ende. Für uns bedeutete das: wieder aufs Fahrrad und die knapp sieben Kilometer zurück Richtung Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See. Nach dem flachen Abschnitt entlang des Sees führt die Strecke über Unterburg und Wasserhofen zurück nach Kühnsdorf. Mit gerade einmal rund 20 Höhenmetern ist auch der Rückweg keine große sportliche Herausforderung. Am Bahnhof schloss sich schließlich der Kreis: Fahrräder wieder in die S-Bahn und zurück nach Villach. Damit blieb nach einem ganzen Sommertag am Klopeiner See sogar die Heimfahrt entspannt.
Mein Fazit: Eine ideale Bahn-und-Rad-Tour ab Villach
Dieser Ausflug hat einmal mehr gezeigt, wie gut sich in Kärnten Bahn, Fahrrad und Badesee miteinander verbinden lassen. Statt die komplette Distanz zwischen Villach und dem Klopeiner See mit dem Rad zurückzulegen, übernimmt die S-Bahn den langen Teil der Strecke. Vor Ort bleibt trotzdem genügend Radstrecke, um die Gegend aktiv zu entdecken.
Und an diesem 13. Juli 2026 passte wirklich alles zusammen: über 30 Grad, reichlich Sonnenschein, tiefblauer Himmel, warmes Seewasser und diese fantastischen Farben des Klopeiner Sees.
Villach → S-Bahn → Kühnsdorf → Fahrrad → Klopeiner See → Baden & Genießen → Fahrrad → Kühnsdorf → S-Bahn → Villach.
Ein unkomplizierter Tagesausflug und gleichzeitig einer dieser Sommertage, die sich im Rückblick fast wie ein kleiner Urlaub anfühlen. ☀️🚲🚆🌊
Tour kompakt: Klopeiner See–Kühnsdorf rund 7 km je Richtung, nur geringe Höhenunterschiede; aufgezeichnete Rückfahrt 6,99 km | 22 min Bewegungszeit | Ø 19,5 km/h | max. 24,6 km/h | 20 Hm bergauf | 30 Hm bergab.